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Wilde Pflanzen Teil 2
31. Mai 2016 Copyright © groggsters.ch. Alle Rechte vorbehalten.

An die Brennessel habe ich schon von ganz früh in meiner Kindheit Erinnerungen. Diese Erinnerungen sind aber sehr schmerzhafter Natur. Nämlich als ich als Knirps beim übermütigen Spielen mal in einer Hecke landete!

Brennessel
Brennessel

Von dem grossen Wert der Nessel als Heilpflanze und nährstfoffreiche Substanz wusste ich damals überhaupt nichts. Vor allem von den vielen leicht aufnehmbaren Mineralien, insbesondere vom hohen Eisengehalt in diesem sogenannten Unkraut, können wir Menschen profitieren. Brennesseln sind zudem bekannt dafür, Entzündungen – wie zum Beispiel auf der Haut – aus dem Körper zu drängen.

Schachtelhalm
Schachtelhalm

Im gleichen Atemzug wie die Brennessel hat schon der berühmte Antroposophe Rudolf Steiner den Schachtelhalm erwähnt. Der Schachtelhalm liefert zahlreiche gut aufnehmbare Mineralien, unter anderen die beschwingenden Substanz Siliziumdioxid, welche sehr gut für Knochendichte ist. Auch bekämpft Schachtelhalm jegliche Arten von schädlichen Pilzen.

Sowohl der Schachtelhalm wie auch die Nessel sind sehr entzündungshemmend.

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Huflattich

Schliesslich möchte ich noch den Huflattich erwähnen.
Dieser blüht nämlich atypischerweise schon bevor die Blätter überhaupt wachsen! Huflattichblütentee ist gut bei Husten und löst dann jeweils Schleim hervorragend. Die Blätter helfen ausserdem bei Hautproblemen und Wunden.

Denkt daran: je grösser die Fähigkeit einer wilden Pflanze auch in widrigen Bedingungen wachsen zu können, desto grösser deren Lebensenergie, die Ihr dann letztlich für Euch selbst konsumiert! 

In diesem Sinne wünschen wir weiterhin heiteres Unkrautgewinnen!

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