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Medizinalpilze
31. März 2016 Copyright © groggsters.ch. Alle Rechte vorbehalten.

Wenn man sich gemeinhin Pilze vorstellt, so sind diese Vorstellungen praktisch immer mit bunten Fliegenpilzen in irgendwelchen Fabeln und Geschichten assoziiert. Oder sogar mit gefährlichen Knollenblätterpilzen aus dem Biologieunterricht in der Primarschule. Später erweiterten vielleicht gerade noch die gewöhnlichen Speise-Champignons unsere Wahrnehmung in Sachen Pilzen. 

Überhaupt nichts wusste man nämlich gemeinhin von den unglaublich nährstfoffreichen und höchst gesunden Medizinalpilzen.

Der Grossteil dieser Medizinalpilze wächst an meist toten Bäumen, mit Ausnahme des Chagapilzes. Auf diese Weise reziklieren sie im Laufe der Natur die abgestorbenen Bäume und nehmen dabei  wertvolle Nährstoffe aus Baum, Boden und Atmosphäre auf.

Pilze an Bäumen sind im Gegensatz zu Pilzen, die im Boden wachsen, auch praktisch ausnahmslos gesund und essbar. Der einzige giftige Baumpilz ist der sogenannte Jack O’Lantern Pilz, der insofern auch unverwechselbar ist, als dass er in der Nacht grell in gelb leuchtet. 

Unsere persönlichen Favoriten sind der König und die Königin der Medizinalpilze. Dies sind mit Namen der schwarzbraune Chaga- und der rote Reischipilz.

Chaga hat einen sehr hohen Betulininsäuregehalt, der Substanz mit der höchsten antioxidierenden Fähigkeit in unserem nördlichen Ökosystem. auch in Sachen Mineraliengehalt ist der Chaga ein grosser Schatz (Kupfer, Zink, Selen, Eisen, Mangan, Magnesium, Kalium, Natrium, Kalzium, Phosphor).

Chagapilz
Chagapilz

Reischi stärkt die Nierenenergie und wird in der Chinesischen Medizin allgemein als die Langlebigkeitssubstanz schlechthin angesehen. 

Reischipilz
Reischipilz

Sowohl Chaga als auch Reischi haben eine stark immunstärkende Auswirkung im menschlichen Körper.

Das bereits zermürbte Pulver der beiden Pilze gibt es leicht im Internet zu bestellen. Dieses Pulver kann man zuhause mindestens zwanzig Minuten auf nicht allzu hoher Hitzestufe zu feinem Tee brauen. Zirka drei bis vier Esslöffel auf ein bis eineinhalb Liter Wasser sind eine gute Rezeptur. Das Gute daran ist, dass man locker mit demselben Pilzpulver drei bis vier Aufgüsse zu Tee machen kann.

Auch Tinkturen kann man heutzutage relativ einfach erwerben oder sogar selbst aus dem Pulver herstellen.

So oder so sind Medizinlpilze etwas vom Besten, dass Sie für Ihre Gesundheit überhaupt machen können.

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