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Echtes Vitamin C

29. Februar 2016 Copyright © groggsters.ch. All Rights Reserved.

Gemeinhin wird angenommen, dass Vitamin C unser Immunsystem stärkt. Fehlt es in unserer Ernährung, treten sogar Mangelerscheinungen wie etwa die berüchtigte Skorbutkrankheit der alten Seefahrer auf.

Was wir im Laden als Nahrungsergänzungsmittel an Vitamin C kaufen können ist Ascorbinsäure. Diese Ascorbinsäure als Vitamin C zu bezeichnen ist aber in etwa so wie wenn man sagen würde, Zürich sei die Schweiz.

Ascorbinsäure ist nämlich einfach ein Bestandteil des ganzen Komplexes namens Vitamin C, genau so wie Zürich einfach eine Stadt der Schweiz ist.

Das Isolieren eines Bestandteils einer Zusammensetzung und diesen dann als aktiven Inhaltsstoff zu bezeichnen und zu vermarkten ist sowohl falsch als auch trügerisch. Aber irgendwie typisch für die reduktionistische Denkweise unserer Gesellschaft. Alles muss entweder schwarz oder weiss sein.

In Tat und Wahrheit ist Vitamin C nämlich ein umfangreiches Gebilde aus Ascorbinsäure sowie vielen Kofaktoren, Enzymen, Mineralien und wahrscheinlich noch vielen Komponenten, die wir nach heutigem Wissensstand gar noch nicht identifizieren können. Nur wenn alle diese Bestandteile im Ganzen zusammen wirken können, ist die volle Kraft von Vitamin C erreicht. Viele meinen gar, dass die in dem Sinn künstliche Ascorbinsäure auf Dauer ungesund und schädlich ist.

Obwohl Ascorbinsäure bei gewissen Befünden bewiesenermassen eine gute Wirkung und so seine Berechtigung hat, empfehlen wir deshalb immer zum häufigen Konsum eine ganzheitliche und botanische Vitamin C Quelle.

Die Camu Camu sind die Beeren mit dem höchsten Vitamin C Gehalt überhaupt. Weitere gute Vitamin C Lieferanten sind die Acercola Kirschen, Amla (Amalaki), Aroniabeeren und die Hagebutte. Weniger potent aber auch empfehlenswert sind unsere normalen Zitrusfrüchte.

 

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